Archive für die Kategorie: Arbeit.
Mambocino Coffee: Wake Up
Posted am Freitag, 21 November, 2008 um 20:07 von Holger
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Wake up when you wake up! Cialdi. Extra Strong. Advertising Agency: XXVII Yirmiyedi, Istanbul, Turkey
Client/product: Mambocino Coffee Co. Creative director: Gürkan Bayindir Art director: Levent Aybay, Yasin Yayli, Gülsah Senkalfa, Mesut Kaytan Copywriter: Naim Çetintürk, Mesut Modali: |
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The Last Iceberg
Posted am Sonntag, 25 November, 2007 um 15:11 von Holger
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Documenting the polar regions of the world, Camille Seaman launches her
first solo exhibit next week at the National Academy of Sciences. The Last Iceberg is one piece of a larger project entitled "Melting Away" which documents the polar regions of our planet, their environments, life forms, history of human exploration and the communities that work and live there. |
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Heute ist der schlimmste Tag des Jahres...
Posted am Montag, 22 Januar, 2007 um 20:09 von Holger
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"Blue Monday: The unhappiest day of the year" schreibt die www.dailymail.co.uk. Das behaupten britische Wissenschaftler. Neujahresvorsätze platzen, das Wetter ist schlecht was Depressionen auslöst, unbezahlte Rechnungen trudeln ins Haus. Alles zusammen ergibt dann den "blauen Montag"! Wenn das heute der schlechteste Tag war, dann kann es eigentlich nur noch besser werden.... |
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Henrico hat Arbeit...
Posted am Donnerstag, 18 Januar, 2007 um 20:15 von Holger
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Deutschlands bekanntester Arbeitsloser, Henrico Frank, hat Arbeit. Der durch den Knartsch mit SPD-Chef Kurt Beck bekannt
gewordene Henrico Frank hat einen Arbeitgeber. Wie der "Berliner Tagesspiegel" berichtet soll der 37-jährige beim
Musiksender iMusic als Experte für Punkrock mitmischen. "Ich kann mich wo einbringen, wo ich Ahnung von hab, es ist schon
eine Art Traumjob", sagt Henrico. "Ich hab Spaß an der Musik". Sein neuer Arbeitgeber hat kein Problem mit seinem Bart und hat ihn sogar gefragt ob er sich nicht wieder seinen Nasenring montieren lassen will. "Sie haben gesagt: Du bist doch sonst garnicht Du", sagt Frank. Seit Mai letzten Jahres ist der Musiksender digital über Astra-Satellit zu empfangen. Acht Jobs hatte Kurt Beck dem Arbeitslosen Henrico Frank angeboten, alle Jobs hat er abgelehnt. Nun drohte ihm die Kürzung der Bezüge um 30% ab Februar. In diesem Fall hat Kurt Beck nicht Recht gehabt als er zu Henrico Frank sagte: "Waschen und rasieren Sie sich, dann bekommen Sie auch einen Job". Der Spiegel hatte sich damals schon gewundert warum Henrico sein Styling für einen Job aufgegeben hatte. Jahrelange Mühen hatten ihn zu dem gemacht was er war. Nun kann er endlich wieder alles wachsen lassen und zu seinem wirklichen |
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Was bleibt von Hartz?
Posted am Donnerstag, 18 Januar, 2007 um 20:13 von Holger
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Peter Hartz, ist der Namensgeber einer in weiten Teilen gescheiterten Arbeitsmarktreform, von Kanzler Schröder als eine
Art Heilsbringer angedient. Er wollte die Arbeitslosigkeit auf unter zwei Millionen senken, vor zwei Jahren schon. Bei VW in Wolfsburg war Peter Hartz Arbeitsdirektor und Vermittler zwischen Vorstand und Betriebsrat. Um den Betribsrat bei Laune zu halten, durften sich deren Mitglieder auf den Betten von Luxuspuffs räkeln, die Peter Hartz dann bezahlte. Ob Lissabon, Rio oder Shanghai immer war die Extraportion Viagra im Gepäck. Nun steht Peter Hartz vor Gericht und muß sich für die gezahlten Schmiergelder, Lustreisen und Sexpartys auf Firmenkosten verantworten. Vor dem Gerichtsgebäude in Braunschweig hatten sich Hartz-IV-Empfänger postiert um zu demontrieren. Dabei geht es ihnen nicht um die Lustreisen und Luxusbordellbesuche, sondern um die Arbeitsmarktreform. "Hartz steht für viel Schlimmeres, für Arbeitszwang und Sozialabbau", sagt die Berlinerin Sylvia Schopp von den "Überflüssigen" einem bundesweiten Zusammenschluß von Hartz-IV-Empfängern. Ein merkwürdiger Prozeß der gestern (17.01.07) in Braunschweig begann und wahrscheinlich am zweiten Verhandlungstag schon beendet wird. Wenn Peter Hartz ein umfassendes Geständnis abliefert, so der "Deal", bekommt er eine Bewährungsstrafe von maximal zwei Jahren und eine Geldstrafe aufgebrummt. Auf peinliche Details würde man dann nicht eingehen. Herr Hartz ist natürlich geständig. Der sozialpolitische Schaden ist groß, ist das die Art Mitbestimmung die der Arbeitnehmer will. Kumpanei zwischen der Votstandetage und den Mitgliedern des Betriebsrates? Aber was bleibt von Hartz? Was antwortet der Opa wenn der Enkel fragt: "Opa wer ist Hartz"? Der Hartz-IV-Empfänger sagt: "Das ist der Kerl, der mir die jetzige Situation eingebrockt hat, das ist der, der dafür sorgt das ich Dir den Teddybären nicht kaufen kann"! Der nicht Hartz-Empfänger antwortet auf die Frage des Enkels: "Das ist der Kerl der das Eintörnen im Puff für Betriebsratsmitglieder bezahlt"! Der Ruf von Hartz ist auf jeden Fall versaut. Peter Hartz sollte sich eigentlich vom Acker machen. Er muß Angst haben das mit dem Finger auf ihn gezeigt wird und er ausgebuht wird wenn er sich in die Öffentlichkeit begibt, wie jetzt vor dem Gerichtgebäude in Braunschweig geschehen. Vielleicht wandert er aus nach Lissabon, Rio oder Shanhai, dort gibt es schöne Puffs! "Opa, was ist ein Puuff"? |
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Technik unterhält sich mit Management
Posted am Montag, 08 Januar, 2007 um 20:15 von Holger
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Ein Mann in einem Heißluftballon hat sich verirrt. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab
und ruft: "Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen und
ich weiß nicht wo ich bin." Die Frau am Boden antwortet: "Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich zwischen 40 und 41 Grad nördlicher Breite und zwischen 59 und 60 Grad westlicher Länge." "Sie müssen Ingenieurin sein" sagt der Ballonfahrer. "Bin ich", antwortet die Frau, "woher wussten sie das?" "Nun," sagt der Ballonfahrer, "alles was sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert." Die Frau antwortet: "Sie müssen im Management tätig sein." "Ja," antwortet der Ballonfahrer, "aber woher wussten sie das?" "Nun," sagt die Frau, "sie wissen weder wo sie sind noch wohin sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heisser Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben wie sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie in exakt der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber jetzt bin irgendwie ich schuld!" |
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Mietminderung durch Hartz-IV-Empfänger im Haus
Posted am Samstag, 30 Dezember, 2006 um 12:56 von Holger
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Das Oberlandesgericht Stuttgart befand jetzt, dass Firmen und Selbstständige die Mietzahlungen zu Recht mindern können, wenn sich unter den Besuchern des
Hauses regelmäßig Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger befinden. Weil unter anderem eine Betreuungsstelle der Bundesagentur für Arbeit in das Gebäude einzog, sahen die anderen gewerblichen Mieter eines Hauses in Heilbronn ihr exklusives Ambiente beschädigt und wollten nur noch die Hälfte der Miete zahlen. Das Gericht hielt eine Minderung von 15 Prozent für zulässig, da jetzt auch viele sozial auffällig gewordenen Personen im Haus verkehren würden. Die soziale Lebenslage von Besuchern und Nachbarn kann somit von Mitmietern als Mangel geltend gemacht werden. |
Quelle: www.spiegel.de
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Zwischen den Jahren
Posted am Freitag, 29 Dezember, 2006 um 20:13 von Holger
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Das schwarze Loch im Kalender nennt man "zwischen den Jahren". Zwischen den Jahren werden meist die fünf Tage genannt die
zwischen dem zweiten Weihnachtstag und Neujahr liegen. Es erinnert an die Mühen im christlichen Abendland eine praktikable
Kalenderrechnung einzuführen. Die Bezeichnung hat ihren Ursprung in Meinungsverschiedenheiten über den Zeitpunkt der Geburt Christi und des Jahresanfangs zu Beginn der neuen Zeitrechnung. Das seit 153 vor Christus am 1. Januar beginnende römische Amtsjahr geriet in Konflikt mit dem christlichen Kirchenjahr. Je nach Zeitalter oder Gegend wurde sowohl am 25. Dezember, am 1. Januar als auch am 6. Januar Jahresbeginn gefeiert. Zunächst feierten die Christen den Tag der Taufe Jesu am 6. Januar als Erscheinung des Herrn und Jahresbeginn, Mitte des vierten Jahrhunderts wurde der 25. Dezember als Jahresanfang bestimmt. Im Mittelalter wechselte der kirchliche Neujahrsbeginn schließlich mehrmals, bis ihn Papst Innozenz XII. im Jahre 1691 auf den 1. Januar festsetzte. In vielen Bistümern erfolgte die Umsetzung jedoch nicht zur gleichen Zeit, auch in benachbarten Städten gab es nicht selten unterschiedliche Jahresanfänge - ein Grund mehr für die Bezeichnung "zwischen den Jahren". Für die Zeit vom 25. Dezember bis zum 6. Januar galten viele Verbote - nur die notwendigsten Arbeiten durften verrichtet werden. Auf dem Land hatte das Gesinde frei, etliche Hausarbeiten wie Wäschewaschen mussten ruhen, um kein Unheil - zum Beispiel einen Todesfall in der Familie oder Nachbarschaft - heraufzubeschwören. Juristen und Kaufleute sollen - wegen erheblicher Unsicherheiten in der Datierung - früher "zwischen den Jahren" auf Geschäftsabschlüsse verzichtet haben. Übrigens: hätte man sich drei Tage Urlaub "zwischen den Jahren" genommen, hätte man 10 freie Tage am Stück gehabt. Warum es aber vielleicht besser war keinen Urlaub genommen zu haben wird ihnen hier erklärt. |
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Quelle: www.n-tv.de,
www.kalenderlexikon.de
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Urlaub - nein danke
Posted am Freitag, 29 Dezember, 2006 um 19:58 von Holger
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Warum es gut war "zwischen den Jahren" keinen Urlaub genommen zu haben sagt ihnen der WDR.de.
Unter anderem: Sollten Sie Kinder haben, kann Arbeit ein echter Segen sein. Es sei denn, Sie haben die Kassette mit den Kinderliedern,
die seit der Bescherung ununterbrochen läuft, immer noch nicht satt.
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TÜV-Siegel gegen Preistreiberei im Einzelhandel
Posted am Donnerstag, 28 Dezember, 2006 um 20:07 von Holger
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Der Technische Überwachungsverein TÜV hat ein neues Geschäftsfeld. Zukünftig soll ein "Siegel" verhindern, dass
Einzelhändler im Zuge der steigenden Mehrwertsteuer die Preise auf die Verbraucher abwälzen. Die Einzelhändler Conrad Electronic, C&A sowie die Drogeriekette Müller haben das TÜV-Siegel bereits erworben. Drei weitere Handelsunternehmen haben sich dafür beworben. Preiserhöhungen wird das Siegel jedoch nicht gänzlich verhindern können. Der TÜV wird drei Monate rückwirkend und bis Mitte 2007 anhand von Stichproben prüfen, ob die Preise nicht doch erhöht wurden bzw. werden. Über die Kosten für das neue Siegel schwieg sich der TÜV aus. "Wir prüfen und zertifizieren, dass die Produkte nicht bzw. nicht über die Mehrwertsteuererhöhung hinaus verteuert
werden", sagte ein Sprecher des TÜV. Je nach Unternehmen könne das bedeuten, dass die Mehrwertsteuer nicht weiter gegeben
werde, bzw. die Preise nur um diesen Prozentsatz erhöht werden.
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Quelle: www.welt.de,
wdr.de
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Henrico Frank Kollektion
Posted am Freitag, 22 Dezember, 2006 um 19:58 von Holger
| Deutschlands bekanntester Arbeitsloser wird auf www.punk-shop.com vermarktet. Mit dem Slogan "Zieh Dich an wie Deutschland frechster Arbeitsloser" wirbt man für Punk-Bekleidung u.a. kann dort ein T-Shirts mit der Aufschriften wie "Arbeitslos und Spaß dabei" oder "Arbeit ist Scheiße" bestellt werden. |
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Der Ärger mit dem Weihnachtspräsent
Posted am Mittwoch, 20 Dezember, 2006 um 20:31 von Holger
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Gestern, sechs Tage vor Weihnachten, habe ich eine rote Karte der DHL im Briefkasten. Ok, ist Weihnachtszeit, eine Firma will mir ein
Weihnachtspräsent zukommen lassen denke ich sofort. In den letzten Jahren bekommt man so etwas ja direkt nach Hause gesendet, wahrscheinlich
haben die Absender Angst das der Kollege mitbekommen könnte das man etwas geschenkt bekommt. Der Kollege im Nebenbüro bekommt aber das gleiche Geschenk auch nach Hause gesendet. Was vor ein paar Jahren darauf hinauslief, das nach den Feiertagen alle mit der gleichen Aktentasche zum Dienst erschienen. Übrigens, meine Aktentasche bekam ich damals gut bei eBay an den Mann gebracht. Die Erwartung an ein atraktives Präsent ist in den letzten Jahren nach unten gegangen und ich habe mir schon überlegt ob ich die rote Karte nicht einfach ignoriere. In meiner Gier aber habe ich mir dann aber gedacht "irgendwann ist mal was brauchbares dabei". Heute also, in der Mittagsstunde, auf den Weg zur Post gemacht. Mit dem eigenen PKW zur Post zu fahren wäre Blödsinn, die knappen Parkplätze der Post sind immer belegt und Geld für einen Parkplatz zu zahlen ist mir das Paket im Moment noch nicht wert. Warten wir mal ab ob es sich gelohnt hätte. Also ab in den Bus. Die Haltestelle steht voll von Leuten die mit ihren Einkäufen vollgepackt sind. Nach fünf Minuten Wartezeit kommt der Bus. Alle kommen hinein, der Bus fährt dann auch los nachdem der Fahrer irgendetwas von "bitte durchgehen" in sein Mikrofon knurrte. Es sind nur vier Stationen bis zur Postfiliale; länger hält man es aber auch nicht freiwillig in einem überfüllten, überheizten Bus aus. In der kleinen Filiale der Post angekommen reicht die Schlange der Wartenden bis auf die Straße. Die automatischen Türen gehen laufend auf und zu, je nachdem wie der Wartende in die Lichtschranke der Tür kommt. Zehn Minuten muß ich warten bis ich an den Arbeitplatz des Postmitarbeiters komme. Ich lege meine rote Paketkarte auf den Tresen und bin dann ersteinmal erstarrt von der Menge Lebendgewicht die vor mir steht. "Welch ein Kawenzmann", schießt es mir durch den Kopf. Ich hatte die Person schon von der Warteschlange aus beobachtet und war mir nicht klar geworden ob es sich dabei um eine Frau oder um einen Mann handelt. Nach einem Blick auf die kleine Ausbeulung der Bluse entschied ich mich sie als Frau einzuordnen. Eine Sekunde später sah ich auch das Namensschild auf dem Blusenhöcker, der Vorname Antje sagte mir das ich sie richtig eingeschätzt hatte. "Ich benötige ihren Ausweis" sagte sie zu mir, ich erwachte aus meinem Schockzustand und legte ihr den Ausweis vor. Sie tippt etwas mit der rechten Hand in die Tastatur. Die Hand ist schneeweiß mit dicken, fleischigen Fingern die bei Bewegung Falten bilden. Verwunderlich das man mit solchen Fingern einzelne Tasten betätigen kann. Spätestens jetzt beschloss ich zu Mittag nichts zu essen. Sie dreht sich um um das Paket zu holen. Ich registriere ihre Bewegungen in Zeitlupe, es sieht aus als ob sich Ober- und Unterkörper unabhängig voneinader bewegen. Das Hemd, das sie über der Hose trägt, hatte sich in einer ihrer Körperfalten verklemmt und gab damit den Blick auf ihr gewaltiges Hinterteil frei. Nach zwei ihrer Schritte musste ich meinen Blick abwenden. Ich sah erst wieder auf als sie mit dem Paket am Tresen angekommen war. Mit einem Blick auf das Paket wurde das Thema "Ärger mit dem Weihnachtspräsent" wieder aktiv. Auf dem Paket stand "Vorsicht Glas". Vergessen war der Kawenzmann, der Ärger überwiegte, der Ärger, das ich ungefähr 30 Minuten damit zugebracht hatte bis ich das Paket in den Händen hielt. Bei dem Inhalt wird es sich, wie jedes Jahr von dieser Firma, wahrscheinlich um Wein handeln. Ich schnappte mir das unhandliche Paket und zog damit los zum Bus. Nach ca. 45 Minuten Gesamtlaufzeit war ich an meinem Ausgangspunkt angekommen. Wirklich, es handelte sich bei dem Inhalt des Kartons, der mit Luftpolsterfolie eingeschlagen war und in einem zweiten Karton steckte, um drei Flaschen Wein. Fällt den Leuten nichts anderes ein wie jedes Jahr Wein zu verschenken. Ich trinke kaum Alkohol, damit trinke ich auch kaum Wein. Ich habe 45 Minuten meines Lebens damit zugebracht etwas zu machen was ich freiwillig nicht machen würde. Diese Firma hat mich mit ihrem Weihnachtspräsent zu ihrem Sklaven gemacht. Ich musste mir dieses fettleibige Mädchen ansehen, ich musste mich menschlichen Ausdünstungen aussetzen. Mehrere Minuten habe ich in der Kälte auf den Bus warten müssen, ich stand in der Post in einer Schlange mit Handytelefonierern die so laut sprachen, das andere sich nicht mehr unterhalten konnten. Es hätte schlimmer werden können... Wenn man glaubt es geht nicht schlimmer, dann hat man sich getäuscht. Im letzten Jahr bekam ich die drei Flaschen Wein direkt nach Hause geliefert. Der Paketbote hatte sie bei einem Nachbarn abgegeben. Der Weinkarton war in einem Karton verpackt, nicht Besonderes. Der Weinkarton war aber mit weißen, sehr feinen Papierstreifen aufgefüllt die sich beim Öffnen des Kartons sofort in meiner Küche ausbreiteten. Obwohl ich sofort den Staubsauger aktivierte, fand ich noch Tage später Teile dieser perversen Verpackung. Die drei Flaschen Wein musste ich dann noch zu einem Freund schleppen - die Alternative wäre gewesen sie direkt mit Inhalt zu entsorgen. Mit einem Weihnachtpräsent will man sich für die gute Zusammenarbeit des vergangenen Jahres bedanken und an sich erinnern. Das Geschenk sollte nicht protzig sein, einen hohen Gebrauchswert haben und mich vielleicht häufiger positiv an die Firma erinnern oder bei eBay gut zu verklickern sein. Diese drei Weinflaschen erfüllen ihren Zweck auf keinen Fall, sie machen mich höchstens wütend und wenn diese Firma dann irgenwann vielleicht auch noch mal Mist gebaut hat, kriegen die kein Bein mehr aufs Gelände. Überhaupt heute noch Alkohol und/oder Zigaretten zu verschenken ist doch außerhalb jeden Lebsnsstils. Mir sagt man damit: "Ok, ich weiß das Du süchtig bist, damit es aber niemand mitbekommt, schicke ich Dir den Stoff nach Hause". Es geht auch besser. Einige Firmen schalten eine PR-Agenturen ein bevor das Weihnachtsfest am Horizont erscheint. Dabei kommt dann die oben erwähnte Aktentasche bei rum. Die wird von einigen Leuten heute noch benutzt und hat außerdem einen hohen eBay-Wert. Ein Knirps (Minischirm) wurde dadurch das perfekte Werbepräsent, seit Jahren trage ich ihn mit mir herum. Leute achtet auf die Verpackung, auf die Größe, auf das Gewicht. Schicke mal deine 70-Jährige Großmutter zur Post um das Paket mit den drei Flaschen abzuholen, allein durch die Größe des Pakets kann die Frau das garnicht händeln. Verschickt keine 1,5 Kilo Lachsseiten deren Mindeshaltbarkeitsdatum in sieben Tagen abläuft. Wer soll das in der Zeit essen? Den Lachs kannst Du nur aufteilen und verschenken, dazu mußt du aber andere Leute bemühen. Du mußt sie fragen ob sie etwas abhaben möchten, wenn sie keinen Lachs mögen hast du dich vielleicht unbeliebt gemacht. Wenn sie etwas von dem Lachs haben möchten, mußt du ihn wahrscheinlich hinbringen. Als Antwort auf die Frage nach dem Haltbarkeitsdatum folgt die Frage: "Wie soll ich das in drei Tagen aufessen, da esse ich ja nur noch Lachs". Also was bleibt: man isst jeden Tag Lachs und schmeißt den Rest weg. Eigentlich ist es ganz einfach. Rechtzeitig überlegen was bei den Beschenkten gut ankommen könnte. Den Markt nach Neuheiten abklopfen. Spendenaktionen, Jahreslose solche Sachen kommen auch an. Vergesst den Wein, spielt euch nicht als Feinschmecker auf indem ihr teueren Käse, Olivenöl oder Balsamikumessig in geschmacklosen Behältnissen verschickt. Macht euch einfach mal Gedanken. In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Weihnachtsfest und viele sinnvolle Geschenke. Nächstes Jahr werde ich das Paket zurückgehen lassen, versprochen... |
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Schließt das Saftblog?
Posted am Freitag, 15 Dezember, 2006 um 13:39 von Holger
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Das Saftblog, eines der wenigen deutschen Corporate Blogs mit Vorzeigewert, hat Post von einer Anwaltskanzlei
bekommen die den Deutschen Olympischen Sportbund e.V. vertritt. Gegenstandswert 150.000 Euro. Kirstin Walther vom Saftblog will das Blog jetzt schließen.
Dieses Blog wollten wir nutzen um mit Kunden, Interessenten und anderen zu kommunizieren. Wenn wir nicht über Dinge reden/schreiben
dürfen, die uns über das Geschäft hinaus beschäftigen, dann wird dies hier zu einer Walthers-Werbeveranstaltung - und das ist nicht Sinn der Sache.
[Update]Es tut uns sehr leid, aber ein Kundendialog in Form eines Weblogs durch ein Unternehmen ist in Deutschland nicht möglich. Es lebe die Freiheit! Udo Vetter zum Thema auf: www.lawblog.de
Der DOSB wird von der Agentur Buena Vista beraten, wo Patrick Breitenbach (Werbeblogger)
beschäftigt ist.Mittlerweile hat Kirstin Walther folgendes auf Saftblog veröffentlicht: Offizielle Stellungnahme des Deutschen Olympischen Sportbundes |
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An einem Dienstag in Berlin
Posted am Dienstag, 12 Dezember, 2006 um 22:49 von Holger
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| Europas größter Weihnachtbaum mit Kristallverzierungen steht im Hauptbahnhof Berlin. Die Firma Swarovski hat den 20 Meter hohen Baum aufgestellt und mit 30.000 Kristallen geschmückt. Das Familienunternehmen ist der weltweit führende Hersteller von geschliffenem Kristall und im Hauptbahnhof mit einem eigenen Geschäft vertreten. |

