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Montag, 25 April, 2005
Cap Anamur verlässt Lübeck
Das Hilfsschiff Cap Anamur der gleichnamigen Hilfsorganisation wurde verkauft. Heimathafen der Helfer war Lübeck.
Das Schiff wurde letzte Woche an den neuen Eigner übergeben, teilte das Komittee Cap Anamur am Montag mit. Die Entscheidung sich von dem Rettungsschiff zu trennen fiel im März. Das Komitee hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem das Schiff fast acht Monate als Beweismittel in Italien beschlagnahmt an der Kette lag. In dieser Zeit wurden Verträge mit Transportunternehmen abgeschlossen, die es nun einzuhalten gilt. Aus Kostengründen scheint dies zur Zeit der günstigere Weg zu sein.
Die "Cap Anamur" wurde ohne Verluste verkauft, das frei gewordene Geld wird nun für Medizinprojekte rund um die Welt eingesetzt.
Doch ist mit dem Verkauf des Schiffes das Verfahren gegen die drei Beschuldigten nicht beendet. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, erst dann entscheidet der Richter, ob ein gerichtliches Verfahren eröffnet wird. "Wir sind der festen Überzeugung, dass sich die erhobenen Vorwürfe 'Beihilfe zur illegalen Einreise' als unzutreffend erweisen werden", so die Organisation.
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